Chronik + technische Daten

Chronik der Tiroler Zugspitzbahn
27. August 1820Erstbesteigung der Zugspitze durch Josef Naus (Reutte-Lechaschau)
August 1851

Bayerische Alpinisten montieren ein Kreuz auf dem Gipfel

um 1870

Bergführer begleiten die ersten Gäste auf die Zugspitze

1897/1900Das Münchner Haus und die Wetterwarte werden errichtet
1924

Beginn der Bauarbeiten an der Österreichischen Zugspitzbahn

5. Juli 1926Fertigstellung und feierliche Eröffnung der Österreichischen Zugspitzbahn als 2. Österreichs und erste Nordtirols
1930

Eröffnung der Zahnradbahn-Strecke Eibsee – Schneefernerhaus auf bayerischer Seite

30. Jänner 1931Fertigstellung einer Seilschwebebahn vom Schneefernerhaus auf den Zugspitzgipfel
1933„Tausend-Mark-Sperre“, Folge: wenig Gäste – schlechte finanzielle Lage der Österreichischen Zugspitzbahn
1937Verkauf von Aktien der Österreichischen an die Bayerische Zugspitzbahn
1945Nach dem Krieg ging die Zugspitzbahn als „Deutsches Eigentum“ wieder in österreichische Verwaltung über
1952Anschaffung von neuen Leichtmetallkabinen für je 23 Personen
1954Verstärkung des elektrischen Antriebes, dadurch Geschwindigkeits-steigerung von 3,5 auf 5 Meter pro Sekunde
1956Wiederaufbau des während des Krieges zerstörten Hoteltraktes an der Talstation
Juni 1958

Gründung der Tiroler Zugspitzbahn AG mit Sitz in Ehrwald.

Land Tirol 51 %, 23 % Volksaktien

1959/60

Modernisierung der Anlagen:

Bau der Zwischenstation im Gamskar, dadurch Vierkabinenbetrieb (260 Pers./h) und Erschließung des Zugspitzgipfels mittels einer Seilschwebebahn

September 1962Großbrand im Kammhotel
1. Dezember 1962Eröffnung der Eibsee-Seilbahn auf bayerischer Seite
15. Mai 1964Inbetriebnahme der Tiroler Zugspitz-Gipfelbahn
September 1965Eröffnung des Gipfel-Hotels mit Panorama-Restaurant
1988Verkauf der Geschäftsanteile des Landes Tirol an die Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co KG
10. Juli 1991Eröffnung der „neuen“ Tiroler Zugspitzbahn
6. Februar 2003Brand der Talstation. Die Seilbahn wird stark zerstört.
Februar-August 2003Wiederaufbau in Rekordzeit
13. August 2003Eröffnung nach Wiederaufbau
Mai 2005Eröffnung des Panorama-Gipfelrestaurants nach Umbau
Mai 2005Eröffnung der "Faszination Zugspitze - Erlebniswelt ...mit den besten Aussichten"

Die Chronik der Tiroler Zugspitzbahn gibt es auch zum Herunterladen als PDF-Datei - und zwar hier!

Technische Daten

Die Talstation der Tiroler Zugspitzbahn liegt auf 1.225 m, die Bergstation auf 2.950 m.

Hier einige Daten:

Seilbahntechnik Fa. Doppelmayr
Antriebsleistung 2 x 500 KW (1500 PS)
Maximale Geschwindigkeit  10 m/s (35 km/h)
Höhenunterschied 1.725 m
Länge der Bahn  3.600 m
Förderleistung 730 Personen pro Std.
Stützen 3 Stützen / Höchste Stütze 55 m
Höchster Bodenabstand  160 m


Bei der Tiroler Zugspitzbahn handelt es sich um eine Pendelbahn mit Doppeltragseilsystem.
Das Doppeltragseilsystem dient der Sicherheit und garantiert beim Fahren einen hohen Grad an Stabilität.


Tragseile (2x2)
Durchmesser 62 mm
Länge 4 x 3.600 m
Gewicht 4 x 87.000 kg

Zugseil
Durchmesser 38 mm

Gegenseil
Durchmesser 36 mm

Alle Seile wurden bei der Firma Fatzer AG in der Schweiz hergestellt.
 


Auf der 3.600 Meter langen Strecke, die 1.725 Höhenmeter überwindet, gibt es nur 3 Stützen. So haben die Passagiere eher ein Flug- als ein Fahrgefühl. Darum wird die Tiroler Zugspitzbahn auch liebevoll die "Himmelstürmerin" genannt.



 
Die insgesamt zwei Panorama-Kabinen mit einer Standfläche von 6,9 x 3,3 m bieten bequem 100 Personen Platz. Innerhalb von 10 Minuten wird der Höhenunterschied von 1.725 m überwunden.

Die Kabinen wurde von der Firma CWA Constructions SA/Corp. in der Schweiz produziert.

 

 
 

Direkt an der Talstation befindet sich ein Technik-Schauraum. Hier hat man Einblick in den Antrieb der Bahn. Anhand von Schautafeln wird der genaue Ablauf beschrieben.

Die Talstation wurde vom Architekturbüro Armin Walch geplant

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Schnee Berg: 475 cm
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22.02.2012 - 08:09:58
Geöffnete Anlagen
Tiroler Zugspitzbahn
Gletscherbahn
Sonnenkar
Brunntal
Wetterwandeck I
Wetterwandeck II
Weißes Tal
Schneefernerkopf I
Schneefernerkopf II
Gletschersee I
Gletschersee II
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